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    Hier erfahren Sie alles rund um den Vergütungsprozess Härten und Anlassen.

    Vergütung beschreibt die kombinierte Wärmebehandlung von Aluminium

    Vergüten (Aluminium T5, T6, T64 und weitere)

    Vergütung beschreibt die kombinierte Wärmebehandlung von Aluminium

    Die Automobilindustrie setzt seit den 80er Jahren auf den leichten Werkstoff Aluminium und den damit verbunden Gewichtseinsparungen beim Fahrzeug. Die Firma Pirracchio Härterei GmbH hat sich frühzeitig auf die Wärmebehandlung von Aluminium spezialisiert und ist mit ca. 200.000 Tonnen p.a. der führende Aluminium - Wärmebehandler im BW. Neben der metallurgischen Weiterentwicklung, hat auch eine intensive Entwicklung hinsichtlich der Verarbeitbarkeit stattgefunden. Die heutigen Entwicklungsschwerpunkte bei der Verarbeitung von Aluminium liegen im Bereich der Gießtechnologien und der Wärmebehandlung. In unseren moderne Härterei werden Gießerei modelle für die Automobilindustrie behandelt. Es werden aber auch Formteile für Giesserei vergütet.

    Zur Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen setzen wir folgendes Verfahren ein:

    Das Lösungsglühen mit Warmauslagerung. Beim Lösungsglühen mit anschließender Warmauslagerung wird die Festigkeitssteigerung durch eine Ausscheidungshärtung erzielt. Grundlegend kann man unter Ausscheidungshärten alle Maßnahmen der Wärmebehandlung verstehen, die unter Ausnutzung der Temperaturabhängigkeit des Lösungsvermögens der Mischkristalle zu einer Festigkeitssteigerung führen.

    Zur Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen setzen wir folgendes Verfahren ein:
    Drei Stufen: Lösungsglühen - Abschrecken - Auslagern (warm oder kalt)

    Drei Stufen: Lösungsglühen - Abschrecken - Auslagern (warm oder kalt)

    Das Lösungsglühen erfolgt je nach Legierung gemäß der DIN 1706 bei Temperaturen von 480 - 550 °C. Es wird eine Temperatur gewählt, bei der eine ausreichende Menge von den Legierungselementen im Mischkristall gelöst ist, so, dass der Aushärtungseffekt nach dem Abschrecken und der Auslagerung eintritt. Der Aushärtungseffekt hängt von der Lösungsglühtemperatur, der Vorglühzeit, der Temperatur des Kühlmittels, der Temperatur des Bauteils im Augenblick des Abschreckens, der Auslagerungstemperatur und der Auslagerungsdauer ab. Dieses Verfahren ist sehr anspruchsvoll für die Härterei und erfordert absolute Präzision. Wird z.B. die vorgegebene Höchsttemperatur für das Lösungsglühen überschritten, dann kann es zu Anschmelzungen an den Korngrenzen kommen und das Bauteil ist unbrauchbar.

    Weitere Härteverfahren

    Erfahren Sie mehr über unsere eingesetzten Technologien im Bereich Einsatzhärten, Härten und Vergüten, Nitrocarburieren/Carbonitrieren, Zwischenstufenvergüten, Durchhärten und Glühen.

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